Frag dich: Was ist der Unterschied?
Inzwischen habe ich Tonnen von Büchern über’s Schreiben und Storytelling gelesen und jede Menge Podcasts darüber gehört.
ALLE Experten sind sich in einem einig:
Nach dem Lesen muss beim Leser etwas anders sein als vorher.
Dasselbe gilt natürlich auch fürs Zusehen oder Zuhören.
Eine Faustformel für (gute) Filme, Serien, Romane oder Theaterstücke ist deshalb: Keine Szene, ohne dass sich die Protagonisten oder deren Welt in irgendeiner Form verändert haben.
Die Frage ist also: Was sollen deine Leser oder Zuhörer gelernt haben? Was soll sich bei Ihnen oder in ihrer Welt verändert haben? Oder, um es in den berühmten Worten von Gregory Bateson zu sagen:
Was ist der Unterschied, der den Unterschied macht?
Wer sich darüber keine Gedanken macht, schreibt schlampig, unbedacht, beliebig. Auf Leser, Zuschauer und Zuhörer wirkt das nicht nur unwichtig. Das ist es auch. Es ist langweilig, ja nervig. Alleine Belästigung. Zeitverschwendung.
Kurz: Unprofessionell und schlecht.
Das will ich nicht. Deshalb:
Mein Take Away
Versuche nur das zu schreiben, zu sagen oder zu mailen, von dem du ausgehst, dass es für deine Leser und Zuhörer echten (!) Informationswert hat und einen signifikanten Unterschied macht.
Trivial? Vielleicht. Angesichts der heutigen Informationsflut sind es aber eben gerade die simplen Unterschiede, die den echten Unterschied machen. 🙂
Was mir sonst noch so einfällt
- Wikipedia: Gregory Bateson
- Rodehack, Edgar: Wer liest, hat mehr vom Buch #6: Schreiben 1
- Rodehack, Edgar: Wer liest, hat mehr vom Buch #7: Schreiben 2
Ask Yourself: What is the Difference?
By now I’ve read tons of books about writing and storytelling . And I’ve listened to a huge number of podcasts about it.
ALL experts agree on one thing:
There has to be a change.
The same applies to watching or listening, of course.
Therefore, an iron rule of thumb for (good) films, series, novels, or plays is: No scene without the protagonists or their world-changing in some way.
The question, then, is: What do you want your readers or listeners to have learned? What change do you want them or their world to be about? Or, in the famous words of Gregory Bateson:
What is the difference that makes the difference?
Those who ignore this are writing sloppily, carelessly, randomly. To readers, viewers, and listeners, it not only seems unimportant. It is. Boring to annoying. A waste of time.
Unprofessional and simply: BAD.
I don’t want that. Therefore:
My Take Away
Try very hard to only write, say or email what has real (!) information value for your readers and listeners. Think about what makes a real difference.
Trivial? Maybe. But given today’s information overload, sometimes it’s the simple differences that make the difference. 🙂