Rome wasn’t built in a day.
Neulich stolperte ich über Mason Currey’s Buch über erfolgreiche Menschen und deren Gewohnheiten: „Daily Rituals: How Artists Work„. (Und zwar in Daniel Pinks auch sehr lesenswerten Buch „When“ über die Frage, wann wir am besten was tun.)
Currey trägt in seinem kleinen Büchlein die kreativen Routinen und Arbeitsgewohnheiten herausragender Persönlichkeiten (und auch weniger berühmter) Schriftsteller, Musiker, Künstler, Schauspieler, Tänzer und auch Erfinder zusammen. Wie begehen bzw. begingen sie ihren Tag? Wie ist bzw. war möglich, dass sie das Werk schufen, das sie eben schufen?
Das macht Spaß zu lesen, weil es jene voyeuristische Neugier befriedigt, die auch mir zu eigen ist. Vor allem aber ist es sehr erhellend und lehrreich.
Was einen großen Eindruck auf mich machte, ist, dass bei allen Unterschieden, die es natürlich auch gibt, alle Künstler eine Sache verbindet: Alle arbeiten regelmäßig, täglich, also kontinuierlich und auch diszipliniert oder zumindest sehr konsequent an ihren Projekten.
Erfolgreiche Menschen folgen relativ strikten Routinen und Tagesabfolgen – komme, was wolle. Jeden Tag. Ja, Routine scheint sogar wichtiger als das tatsächliche (Tages-)Ergebnis.
Sinn macht das ja allemal. Denn nur so baut sich nach und nach ein Werk auf und aus. Nur so KÖNNEN wir und unserer Arbeit Schritt für Schritt besser werden.
Eine im Grunde simple Erkenntnis. Aber eine, die es sich lohnt, immer wieder vor Augen zu halten: Rome wasn’t built in a day.
Arbeite jeden Tag über eine festgelegte Zeit konzentriert an deinen Projekten.
Was mir noch dazu einfällt
- Mason Currey: www.masoncurrey.com
- Kein und Aber, der schweizer Verlag der deutschen Ausgabe, hat dem Titel sehr leider noch das abturnende „Musenküsse“ vorangestellt: Currey, Mason: Musenküsse: Die täglichen Rituale berühmter Künstler. Zürich, 2014.
- Daniel Pink: www.danpink.com
Fade out: The Jeremy Days
Rome wasn’t built in a day.
Recently I stumbled across Mason Currey’s book about successful people and their habits: Daily Rituals: How Artists Work„. (And specifically in Daniel Pink’s also very well-worth reading book „When“ about the question of when to do things best).
In his little booklet, Currey compiles the creative routines and work habits of outstanding personalities (and also less famous) writers, musicians, artists, actors, dancers and inventors. What did their everyday life look like? How is or was it possible that they created the work they did?
This is fun to read because it satisfies that voyeuristic curiosity that I share. Above all, it is very enlightening and instructive.
What impressed me is that for all the differences that naturally exist, all the artists have one thing in common: They all work on their projects regularly, daily, that is, continuously and also in a disciplined or at least very consistent way.
Successful people follow relatively strict routines and daily sequences – no matter what. Every day. Yes, routine even seems more important than the actual (daily) result.
That makes sense. Because only in this way does a work gradually build up and expand. Only in this way CAN we and our work become better step by step.
A simple insight. But one that is worth keeping in mind again and again: Rome wasn’t built in a day.
Work on your projects with concentration for a fixed period of time every day.
What comes to my mind
- Mason Currey: www.masoncurrey.com
- The German copy: Currey, Mason: Musenküsse: Die täglichen Rituale berühmter Künstler. Zürich, 2014.
- Daniel Pink: www.danpink.com
Fade out: The Jeremy Days
Ja, Daniel Pinks Buch “When” empfehle ich gerne mit. Habe ich länger nicht in der Hand gehabt, werde ich jetzt mal wieder tun. Bin gespannt auf die nächste Empfehlung.
Freut mich! „When“ zählt leider und unfairerweise zu Daniel Pinks unterbewerteteren Büchern. Das ist insofern kein Wunder, weil ja auch vor allem „Drive“ und „To sell is human“ so überragend sind.